Gstellihorn
Mit Matthias
Zum Glück war es beim Parkplatz noch 0 °C und nicht wärmer… zuerst gingen wir den Skilift Heiti hoch, dann durch ein kleines Wäldchen zur technischen Schlüsselstelle der Tour: der Steilstufe bei 1700 m. Mit etwas Wühlerei und Skitragen überwanden wir diese. Der Wald darüber war immer noch etwas steil, und wegen dem tiefen Schnee harte Spurarbeit. Wir sahen dabei zwei Abfahrtsspuren, aber keine Aufstiegsspuren, was uns ein kleines Rätsel aufgab.
Oberhalb des Waldes, ab ca. 2000 m, wurde das Gelände flacher und viel offener. Der Gipfel war schon bald zu sehen. Wir folgten immer noch den beiden Abfahrtsspuren durch das coupierte Gelände. Die Sonne schien heiss, aber weiter oben sorgte ein kühler Wind für angenehmere Temperaturen. Wir stoppten unsere Tour auf einem kleinen Nebengipfel (ohne Höhenangabe), weil uns der Gipfelhang bei der aktuellen Lawinensituation zu heikel schien – dies hatten wir schon im Voraus so besprochen.
Im oberen Teil der Abfahrt genossen wir ziemlich guten Pulverschnee bzw. Presspulver. Als wir uns umdrehten, erkannten wir die Auflösung für unser Rätsel: ein Helikopter brachte Heliskier auf den Gipfelsattel, wo wir kurz davor gestanden waren. Wie schade, dass diese wunderschöne und abgeschiedene Landschaft auf diese Weise gestört wird! Die Abfahrt blieb gut bis sehr gut bis ungefähr zur Steilstufe. Über den weiter unten gelegenen Teil der Abfahrt ist nur zu sagen: wir kamen wohlbehalten runter. Zum Abschluss gönnten wir uns in der kleinen Beiz beim Skilift eine wohlverdiente Stärkung.
























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