Pigne d’Arolla
Mit Kate und Kuba
Als Kennenlerntour wollten wir auf den Pigne d’Arolla und weiter den Mont Blanc de Cheilon überschreiten. Da am Samstagnachmittag Gewitter und Regen angesagt waren, starteten wir schon am Morgen von Arolla auf den knapp vierstündigen Hüttenweg. Anfangs machte uns die Hitze noch zu schaffen, bald aber genossen wir die kühle Bergluft. Der letzte Gletscherhang zur Cabane des Vignettes wartete noch mit einigen kleineren Spalten auf. Gut gemacht – am Nachmittag begann es tatsächlich zu regnen, klarte dann am Abend aber wieder auf.
Nach einem zeitigen morgendlichen Aufbruch trafen wir auf unerwartete Hindernisse. Was nach Karte und Beschreibung ein einfacher Gletscherwackel auf den Pigne d’Arolla hätte sein sollen, war bei den aktuellen Schneeverhältnissen ein steiler Gletscherhang, der uns viele halboffene Spalten in den Weg stellte. Im Aufstieg umgingen wir diese links, gerieten allerdings in einen relativ steilen Abschnitt. Weiter oben war der Gletscher dann zum Glück in einem besseren Zustand, und wir hatten beim Weiteraufstieg keine Probleme mehr. Dabei waren wir umrundet vom grossartigen Panorama der bekannten Walliser Viertausender. Was für ein Anblick!
Oben angekommen, machten wir etwas Gipfelrast. Kate war besorgt, dass sie wegen Knieschmerzen nicht die ganze Tour durchführen könnte. Als wir dann die ersten Meter vom Gipfel hinunterliefen, war die Entscheidung schnell klar: wir würden nicht wie geplant auf den Mont Blanc de Cheilon weitergehen, sondern wieder via Hütte ins Tal absteigen, was die Tour erheblich verkürzte. Die Steilstelle auf dem Gletscher attackierten wir dieses Mal weiter links (in Aufstiegsrichtung rechts), wo die Mehrheit der anderen Tourengänger einen Weg durch die Spalten gefunden hatte. Nach etwas Sucherei fanden wir dann auch einen sicheren Durchgang und gelangten bald wieder zur Hütte zurück, die wir links liegenliessen. Ohne Stress stiegen wir direkt zurück nach Arolla ab.

























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