Dent Blanche
Mit Raphi
Da die Dent-Blanche-Hütte nicht mehr bewartet war, hatten wir viel Gepäck zu tragen. Neben dem üblichen Tourenkarsumpel hatten wir noch Schlafsäcke, Gaskocher, Pfanne und etwas zu Essen eingepackt, was den langen Hüttenzustieg nicht gerade einfacher machte. Bei der Hütte angekommen, kochten wir Tee und Abendessen.
Am nächsten Tag brachen wir noch im Dunkeln auf: zuerst einen blockigen Hang hoch, dann über einen kurzen Gletscherabschnitt auf den Grat. Dieser begann als leichter Blockgrat, dann – nach einer Traverse unterhalb einer Wächte durch – wurde er steiler und die Kletterei anspruchsvoller. Bald erreichen wir den Grand Gendarme, den Schlüsselteil der Tour. Die Kletterei machte dank ausgezeichneter Felsqualität viel Freude. Nach einigen weiteren Türmen wurde der Grat flach, und wir waren bald am Gipfel.
Es folgte der lange Weg zurück. Im Abstieg umgingen wir den Gendarm über das Couloir, wo man abseilen oder abklettern kann. Auf dem Hüttenweg wurde uns klar, dass wir das letzte Postauto um 6 Uhr nicht mehr schaffen würden. Glücklicherweise fanden wir eine nette Mitfahrgelegenheit bei zwei anderen Bergsteigern.










































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