Wildhorn, Germannrippe
Mit dem SAC Lägern: Matthias, Maria, David, Valentin
Ich liess mich gerne von Matthias einspannen, um mit dem SAC Lägern eine Sektionstour zu machen. Das Wildhorn ist nicht gerade für guten Fels bekannt, aber die Germannrippe ist dennoch eine Kletterroute in gutem bis sehr gutem Kalkstein. Insgesamt ergibt sich damit eine Kombination aus leichter Hochtour und alpiner Klettertour, was die Einstufung uneindeutig macht.
Bei starker Bewölkung wanderten wir in gut zwei Stunden von der Iffigenalp zur Wildhornhütte. Am nächsten Morgen starteten wir noch im Dunkeln auf dem Wanderweg, danach im Geröll zum Einstieg beim ominösen „gelben Riss“. David und ich stiegen im Überschlag voraus, während die anderen als Dreierseilschaft nachkamen. Der Fels war sogar noch besser, als ich erwartet hatte und hatte an der Rippe wenig loses Material, dafür viel soliden Schrattenkalk. So machte die Kletterei im maximal oberen vierten/unteren fünften Grad grossen Spass, und wir kamen zügig voran. Nach einer Znünipause auf einem Bödeli waren es dann nur noch wenige Seillängen bis zum Vorgipfel an P. 2949.
Nach einem kurzen Gratstück mit ein paar gruseligen Kletterstellen (kaum absicherbar) war der Kletterteil zu Ende. Der Weg auf den Gipfel des Wildhorns war dann reines Geröllwandern auf einem gut sichtbaren Weg. Wir genossen die tolle Aussicht und stiegen dann über den Normalweg zur Wildhornhütte zurück. Leider hatte sich auf diesem die Klimaerwärmung zu schaffen gemacht, so dass ein Grossteil des Abstiegs nicht bequem auf dem Gletscher, sondern mühsam auf schuttigen Geröllhalden verlief…











































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