Wildstrubel
Mit Melanie, Röbi, Eliane
Als einfache Tour mit einer Gletscherüberquerung und einem namhaften Gipfel war der Wildstrubel unsere Wahl für diesen „Familienausflug“. Am Vortag regnete es, was wir aber wegen des viel zu heissen und trockenen Sommers begrüssten. Um nicht komplett durchnässt an der Wildstrubelhütte anzukommen, entschieden wir uns für die kurze Variante von der Bergstation Pointe de la Plaine Morte aus.
Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass es über Nacht sogar ein wenig geschneit hatte. Die paar Millimeter Schnee störten aber beim Zustieg zur Plaine Morte nicht. Mit Steigeisen und Seil überquerten wir dann die weite Gletscherfläche und gelangten endlich an den Fuss des Wildstrubels, wo wir das nicht benötigte Material zurückliessen. Nach ein paar Metern Anstieg guckten wir recht verdutzt, als uns ein riesiger Bartgeier von einem der Steinmänner aus misstrauisch anschaute. Als wir uns weiter näherten, ergriff er dann die Flucht. Der Weiterweg auf dem Wanderweg war wegen der dünnen Schneeschicht ein bisschen mühsam, aber nicht schwierig. So standen wir schon bald auf dem Gipfel.
Der Abstieg war dann unproblematisch. Wir wanderten über die Plaine Morte zurück zum Wanderweg, wo wir dann noch etwas Gegenanstieg bis zur Bergstation zu bewältigen hatten.


































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